3D-Druck Grundlagen: FDM vs. SLA & wichtige Fachbegriffe

Die technischen Grundlagen des 3D-Drucks verständlich erklärt: additive Fertigung, der Workflow vom Modell zum Objekt und die zentralen Fachbegriffe, die dir als Einsteiger begegnen.

Additive Fertigung: der Workflow

  1. Design: Ein digitales 3D-Modell (meist im STL-Format) – selbst erstellt mit CAD-Software wie Tinkercad oder heruntergeladen von Printables.
  2. Slicing: Eine Slicer-Software (z. B. Cura, PrusaSlicer) zerlegt das Modell in dünne Schichten und generiert die Druckanweisungen.
  3. Drucken: Der Drucker baut das Objekt Schicht für Schicht auf.
  4. Nachbearbeitung: Support-Strukturen entfernen, schleifen oder bemalen.

FDM vs. SLA im Detail

KriteriumFDMSLA
PreisGünstig (ab ca. 170 €)Teurer (ab ca. 170 €, oft mehr Zubehör nötig)
DetailgenauigkeitGut, sichtbare SchichtlinienSehr hoch, glatte Oberflächen
MaterialienPLA, ABS, PETG, TPUUV-Harze (Photopolymere)
NachbearbeitungWenig nötigReinigung + Nachhärtung mit Harz (teils gesundheitsschädlich)
AnwendungGroße Objekte, Prototypen, ErsatzteileMiniaturen, Schmuck, filigrane Teile

Für den Einstieg ist FDM fast immer die richtige Wahl – günstiger, einfacher zu bedienen und mit deutlich größerer Auswahl an Einsteigermodellen. Wie du daraus dein passendes Modell findest, zeigen wir in Der erste 3D-Drucker.

Wichtige Fachbegriffe

Ein vollständiges Nachschlagewerk aller Begriffe findest du in unserem 3D-Druck-Glossar.

Tipp für den Einstieg: Ein FDM-Drucker mit automatischer Bettnivellierung nimmt dir die größte Fehlerquelle für Anfänger ab. Welche Modelle das bieten, siehe unseren 3D-Drucker-Berater.